Auf der Italien-Reise von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist der interkommunale Austausch im Fokus. OBM Lewe begleitet die Reise.

OBM Markus Lewe aus Münster begleitet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der kommenden Woche nach Italien. Steinmeier trifft dort mit dem italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella zusammen.

Das Treffen soll die deutsch-italienische Verbundenheit insbesondere angesichts der Coronakrise stärken, teilt die Stadt Münster heute mit. Steinmeier und Mattarella hatten sich zuletzt in einem Schreiben an die deutschen und italienischen Bürgermeister gewandt, um den lokalen Akteuren für ihr Engagement im Kampf gegen die globale Pandemie zu danken. Darin regten die beiden Staatslenker auch verstärkte interkommunale Beziehungen und internationale Städtepartnerschaften an.

Lewe vor Italien-Reise: „Nationale Grenzen überwinden“

Neben der Coronakrise stehen wirtschaftliche und außenpolitische Fragen auf der Agenda. Geplant ist, dass Steinmeier und Lewe, der auch Vizepräsident des Deutschen Städtetags ist, in einen Austausch mit italienischen Bürgermeistern treten. Sie wollen vor Ort einen Eindruck von der engen Zusammenarbeit verschiedener Partnerstädte gewinnen. Dies soll dem Netzwerk der deutsch-italienischen Partnerschaften einen neuen Impuls geben.

„Die Coronapandemie hat gezeigt, dass nationale Grenzen vor dem Hintergrund einer weltweiten Bedrohung überwunden werden müssen“, erklärt Lewe. Dabei werde offensichtlich, „wie hilfreich grenzüberschreitende Freundschaften sind, um uns gemeinsam gegen Bedrohungen zu verteidigen“.

Das Foto oben zeigt Lewe und Steinmeier im August 2017 bei einer Veranstaltung in Münster.

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