Die Präsidenten Steinmeier und Mattarella hatten einen Preis für kommunale Zusammenarbeit ausgelobt. Der wurde heute vergeben.

Der „Preis der Präsidenten für die kommunale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien“ geht an fünf italienische und deutsche Kommunen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und sein italienischer Amtskollege Sergio Mattarella hatten den Preis im September 2020 ausgelobt. Heute haben die Präsidenten die Auszeichnung in Berlin übergeben. Damit ehren sie besonders innovative Projekte zwischen italienischen und deutschen Kommunen.

Hamm und Ludwigsburg erhalten „Preis der Präsidenten“

In der Kategorie „größere Kommunen“ geht der Preis an die nordrhein-westfälische Stadt Hamm und das italienische Bari für ein gemeinsames Projekt zur Stadterneuerung. Die Städte Ludwigsburg aus Baden-Württemberg und Bergamo werden für ein Jugend-Demokratie-Projekt ausgezeichnet.

Unter den „kleineren/mittleren Kommunen“ mit weniger als 40.000 Einwohnern werden Giengen an der Brenz und San Michele di Ganzari, Höchberg und Bastia Umbra sowie Steinhagen und Fivizzano prämiert.

„In den Städtepartnerschaften werden die enge deutsch-italienische Freundschaft und der Zusammenhalt in Europa gepflegt“, so Bundespräsident Steinmeier. Gerade in schwierigen Zeiten wie in der Coronakrise zeige sich der Wert der Städtediplomatie besonders.

„In Städtepartnerschaften lebt der europäische Gedanke“

Der Preis für kommunale Partnerschaften stelle besonders starke Verbindungen zwischen deutschen und italienischen Städten heraus, sagt Markus Lewe, OBM von Münster und Vizepräsident des Deutschen Städtetags. „Partnerschaften zwischen den Städten in Italien und Deutschland sind das Herzstück unseres nachbarschaftlichen Zusammenlebens“, so Lewe. „In den Städtepartnerschaften lebt der europäische Gedanke. Sie stärken den sozialen Zusammenhalt in einem Europa der Vielfalt und Toleranz.“

Mehr als 70 Partnerschaften und damit über 140 Kommunen beteiligten sich an dem Wettbewerb um den Preis. Bewertet wurden die Einsendungen durch eine paritätisch besetzte deutsch-italienische Jury. Lewe war Jurymitglied. Lewe begleitete Steinmeier im September 2020 auf dessen Italienreise, bei der die Idee zur Preisvergabe geboren wurde.

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