Der Mannheimer OBM Peter Kurz unterstreicht die internationale Rolle der Städte und fordert mehr Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit.

Der Mannheimer OBM Peter Kurz hat die Rolle der Städte im Zusammenhang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen und der UN 2030 Agenda betont. OBM Kurz hatte in Brüssel das europäische Forum der Städte und Regionen in der Entwicklungszusammenarbeit eröffnet. Dessen Ziel ist es, die kommunale Expertise in die Ausgestaltung der EU-Förderung einzubringen. In den kommenden zwei Jahren stellt die Europäische Union rund 100 Millionen Euro für das Programm zur Förderung kommunaler Entwicklungskooperationen zur Verfügung.

 

Kurz fordert einen, auch von der jeweiligen Lokalpolitik getragenen „Transformationsprozess zu einer nachhaltigen Entwicklung“. Der könne nur erfolgreich sein, „wenn alle politischen Ebenen mitwirken“. Kaum ein Nachhaltigkeitsziel könne ohne das Engagement der Städte erreicht werden. Die Stadt Mannheim widmet sich intensiv der Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens und der UN 2030 Agenda. Darin sowie in der weltweiten Entwicklungszusammenarbeit könnten Städte eine wegweisende Rolle übernehmen. OBM Kurz fordert weitere Kooperationen zwischen Städten: „1.000 zusätzliche kommunale Projekte der Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika und dem Mittleren Osten könnten eine erhebliche nachhaltige und politische Wirkung entfalten.“

 

In diesem Zusammenhang rief OBM Kurz die europäischen Institutionen auf, nicht nur einzelne Städte in ihrer Entwicklung zu unterstützen, sondern auch internationale Städtezusammenschlüsse wie das „Global Parliament of Mayors“. Das wurde vor drei Jahren von Städten aus Europa, Afrika und Amerika gegründet.

 

In der aktuellen Ausgabe der OBM-Zeitung (4/2018) spricht OBM Kurz ausführlich über die internationale Rolle von Städten.

 

Autor: Andreas Erb

 

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