Der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch fordert eine globale Initiative für den Klimaschutz und weist auf die Rolle der Städte dafür hin.

„Wir brauchen einen Green New Deal der Weltwirtschaft“, fordert der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch. Dabei bezieht er sich auf den „Green Deal“, den die neue Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, ausrief, um Europa bis 2050 klimaneutral zu gestalten. Beim Neujahrsempfang der Stadt Darmstadt mahnte Partsch am Sonntag zur „Überwindung einer Wirtschaftsform, die unseren Planten zu zerstören droht“.

Dabei sieht Partsch auch die Kommunen in der Verantwortung, in ihrem Handlungsradius entsprechend zu agieren. Themen wie die „des Wohnens, des Verkehrs, der Energieversorgung“ ließen sich „nur regional“ ausgestalten. Letztlich stünden aber alle kommunalen Ziele unter dem Vorbehalt, ob die Transformation der ökologischen und ökonomischen Infrastruktur auch global gelinge.

Am Beispiel der Bewegung „Fridays for Future“ zeigten sich Proteste und Mahnungen aus der Bürgerschaft, insbesondere von der jüngeren Generation, die mehr Nachhaltigkeit verlangten. „Die Perspektive dieser jungen Menschen ist eine ganz andere als die unserer Generation“, so Partsch. „Das müssen wir ernstnehmen.“ Die Darmstädter Stadtstrategie, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur in einem respektvollen Dialog miteinander zu vernetzen, könne die richtige Haltung dafür sein, einen nachhaltigen Lösungsansatz zu finden.

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