Die Debatte um die Pünktlichkeit bei der Deutschen Bahn AG betrifft nicht nur den Fernverkehr, sondern hat eine kommunale Dimension. Der Stuttgarter OBM Fritz Kuhn schaltet sich ein.

Die aktuelle Debatte um die Pünktlichkeit der Züge der Deutsche Bahn AG betrifft nicht nur den Fernverkehr. Für die lokale Ebene schaltet sich nun der Stuttgarter OBM Fritz Kuhn in die Diskussion ein. Er fordert in einer Pressemitteilung heute das Verkehrsunternehmen auf, den Nahverkehr pünktlicher und verlässlicher zu machen. „Es kann nicht sein, dass mehr als jede fünfte Bahn verspätet eintrifft. Hier darf die Bahn nichts auf die lange Bank schieben“, sagt Kuhn mit Blick auf den S-Bahnverkehr in der Region Stuttgart.

 

Gerade die baden-württembergische Landeshauptstadt ist ein viel zitiertes Beispiel für die Herausforderungen, denen sich Städte in Sachen Mobilität gegenüber sehen. Dabei geht es nicht nur um ein wachsendes Verkehrsaufkommen, Staus, verstopfte Straßen und urbane Lebensqualität, sondern auch um die Frage nach Luftreinheit und ein daraus möglicherweise resultierendes Verbot von Dieselfahrzeugen. Angesichts dieser Themen ringen immer mehr Großstädte um Lösungen für eine zukunftsfähige Mobilität. Dieses Ringen umfasst städtebauliche, verkehrstechnische und ökologische Facetten. Insbesondere ein funktionierender Nahverkehr ist in diesem Zusammenhang eine Voraussetzung für neue Verkehrskonzepte und städtische Mobilität.

 

Autor: Andreas Erb

 

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