Zehn Städte und Gemeinden im Ortenaukreis arbeiten vernetzt an Mobilitätslösungen. Die interkommunale Kooperation ist modellhaft.

Zehn Städte und Gemeinden im Ortenaukreis haben das „Netzwerk für Mobilität der Zukunft“ gegründet. Getragen sind sie dabei von dem Gedenken, dass Verkehrsbeziehungen und damit Mobilitätsanwendungen nicht an Gemeindegrenzen haltmachen. Ziel ist es, bestehende Projekte aufeinander abzustimmen und gemeinsam neue Mobilitätslösungen zu erarbeiten.

Bislang agieren die jeweiligen Verwaltungen oft im Alleingang. Dies soll zukünftig anders werden. Denn viele Maßnahmen ließen sich erst sinnvoll und wirtschaftlich im Zusammenhang mit einer interkommunalen Kooperation umsetzen. Dies gelte etwa für den flächendeckenden Ausbau von Mobilitätsstationen oder die Verzahnung von unterschiedlichen Verkehrsmitteln wie Bus, Bahn, Carsharing und Fahrrad. Unter anderem werde der Aufbau eines interkommunalen Radwegenetzes als Gemeinschaftsaufgabe begriffen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemeldung der beteiligten Städte. Ziel sei, Mobilitätslösungen besser aufeinander abzustimmen, auch um die Bewegung der Bürger zwischen den Städten einfach und klimafreundlich zu verbessern. Unter anderem ist dafür an eine gemeinsame App als Informations- und Buchungsplattform gedacht.

Das Netzwerk wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Es gilt bundesweit als das erste seiner Art. Es läuft zunächst drei Jahre. Die Förderquote liebt bei rund 60 Prozent. Beteiligt sind die Kommunen Appenweier, Friesenheim, Gengenbach, Kehl, Lahr, Neuried, Offenburg, Rheinau, Schutterwald und Willstätt.

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