In Ludwigsburg sollen Verkehrsteilnehmer zukünftig zwischen mindestens zwei Mobilitätsalternativen wählen können. Zudem plant die Stadt ein Schnellbussystem.

Die Stadt Ludwigsburg entwickelt ihre Verkehrsinfrastruktur weiter. Dabei plant sie ein BRT-System („Bus Rapid Transit“; Schnellbus). Nach eigenen Angaben ist sie die erste Stadt in Deutschland, die dafür einen Antrag auf Programmaufnahme in das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) stellt. Dies ist die entscheidende Vorstufe, damit das BRT-Netz durch das Land Baden-Württemberg gefördert werden kann. Dafür haben die städtischen Verkehrsplaner ein integriertes Verkehrskonzept entwickelt.

 

Das Konzept sieht nicht nur Verbesserungen ÖPNV vor, sondern kombiniert diese auch mit einem Ausbau der Rad-Infrastruktur. Zusammen ergibt sich ein „multimodales Mobilitätssystem“. Das bedeutet, dass den Verkehrsteilnehmern mindestens zwei Verkehrsmittel alternativ zur Verfügung stehen sollen. Im Fokus ist eine elf Kilometer lange Strecke. Bei dieser Ost-West-Verbindung handelt sich um die verkehrsstärkste Achse in Ludwigsburg. Diese Trasse bildet das Rückgrat für den Aufbau des BRT-/Bus-Netzes.

 

Um am Stau vorbeizukommen, fahren BRT-Busse größtenteils auf eigenen Spuren. Barrierefrei und komfortabel sollen die Fahrgäste pünktlich ans Ziel kommen, denn die Busse werden an Ampeln konsequent bevorrechtigt. In Ludwigsburg sollen Fahrzeuge mit einem umweltschonenden Elektroantrieb, aber ohne Oberleitungen, zum Einsatz kommen, teilt die Stadtverwaltung mit.

 

Autor: Andreas Erb.

 

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