Dortmund, Münster und weitere Gemeinden setzen sich gemeinsam für eine Verbesserung des Fernverkehrs ein.

Die Städte Dortmund und Münster machen mobil für Verbesserungen im Fernverkehr. Im Fokus ist die 42 Kilometer lange Strecke Münster – Lünen, bei der es sich laut einer Presseinformation der Stadt Dortmund wohl um “einen der größten Engpässe im deutschen Fernverkehrsnetz” handelt.

 

Auf Initiative der OBM Ullrich Sierau (Dortmund) und Markus Lewe (Münster) wollen die Spitzen der Städte und Gemeinden Dortmund, Münster, Ascheberg, Nordkirchen, Werne, Lünen sowie der Kreise Coesfeld und Unna die Deutsche Bahn dazu auffordern, vorhandene Schäden an örtlichen Strecken schnellstmöglich zu beseitigen. Es geht darum, dass die Strecke Münster – Lünen – Dortmund für den Fernverkehr wieder nutzbar ist.

 

Eine entsprechende Resolution soll nun an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn auf den Weg gebracht werden. Am kommenden Freitag wollen die Spitzen der Städte, Gemeinden und Kreise die Resolution in Werne offiziell unterzeichnen. Des Weiteren fordert die gemeinsame Initiative von der Deutschen Bahn, dass das Fernverkehrsangebot trotz der Streckensperrung umgehend von 50 Prozent auf 100 Prozent (über die Ausweichstrecke Hamm im Stundentakt) angehoben wird.

 

Die Region entlang der eingleisigen Fernverkehrsstrecke zwischen Lünen und Münster und an der Fernverkehrsachse Hamburg – Bremen – Münster – Dortmund – Köln – Süddeutschland fordert seit Jahrzehnten unisono den zweigleisigen Ausbau dieser Strecke im Rahmen der Aufstellung diverser Bundesverkehrswegepläne. Umso misslicher sei die derzeitige Streckensperrung für den Fernverkehr, die zu einer Angebotsreduzierung um 50 Prozent im Fernverkehr auf der direkten Route zwischen Dortmund und Münster, Osnabrück, Bremen sowie Hamburg führe, so die Pressemeldung der Stadt Dortmund.

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