Der Hauptausschuss des Deutschen Städte- und Gemeindebunds wählt beim Deutschen Kommunalkongress einen neuen Präsidenten. Es ist Uwe Brandl.

Uwe Brandl wird neuer Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DStGB). Beim Deutschen Kommunalkongress in Berlin wählte der DStGB-Hauptausschuss gestern den Bürgermeister von Abensberg an die Verbandsspitze. Brandls Amtszeit beginnt am 1. Januar und dauert bis 2025. Er folgt Ralph Spiegler nach, der nun DStGB-Vizepräsident ist.

Von Brandl zu Spiegler zu Brandl

Beim DStGB ist Brandl seit 2003 Vizepräsident. Bereits von 2018 bis 2020 führte er den Verband als Präsident, bevor er wieder im Wechsel mit Spiegler die Vizepräsidentschaft übernahm. Seit 1993 ist Brandl Bürgermeister in Abensberg. Zudem ist er Präsident des Bayerischen Gemeindetags.

Neben Spiegler, dem Bürgermeister der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinde Nieder-Olm, gibt es drei weitere Vizepräsidenten beim DStGB. Der Hauptausschuss bestätigte diese beim gestrigen Deutschen Kommunalkongress ebenfalls. Dies sind Steffen Jäger, der Präsident und Hauptgeschäftsführer des Gemeindetages Baden-Württemberg, Bernward Küper, der Landesgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds Sachsen-Anhalt, sowie Christoph Landscheidt, Bürgermeister der Stadt Kamp-Lintfort.

Corona und Ukraine: Themen beim Kommunalkongress

Der Deutsche Kommunalkongress des DStGB gilt als ein Treffen der kommunalen Familie. Im vergangenen Jahr pausierte die Veranstaltung aufgrund der Coronakrise. In diesem Jahr diskutierten die Teilnehmer aktuelle kommunale Themen. Im Fokus stand dabei nach wie vor Corona. Zudem bestimmte der Ukrainekonflikt die Debatten, auch hinsichtlich seiner Effekte auf die Gesellschaft. Diesbezüglich verabschiedete der DStGB eine Resolution, die auf eine „Neuaufstellung von Staat und Gesellschaft“ drängt.

a.erb@stadtvonmorgen.de

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