Die Stadt Konstanz verfolgt ambitionierte Klimaschutzziele. Um diese zu erreichen, möchte sie ein neues Dezernat einrichten.

Die Stadt Konstanz plant, ein Klimadezernat einzurichten. In seiner Sitzung vom 16. Dezember hatte der Gemeinderat einen entsprechenden Prüfauftrag an die Verwaltung gegeben. Sie soll unter Begleitung der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) ein Konzept und ein Organigramm für das Dezernat ausarbeiten. Das neue Dezernat für Klimaschutz und Umwelt würde dann bis zum Erreichen der Klimaneutralität eingerichtet. Konstanz will 2035 klimaneutral sein.

Klimaschutzziele in Verwaltung und Stadtgesellschaft stärken

„Eine Klimabürgermeisterin oder ein Klimabürgermeister kann für unsere Stadt eine große Unterstützung auf dem Weg zur Klimaneutralität sein“, sagt OBM Uli Burchardt. Damit die Stadt ihre ambitionierten Klimaschutzziele erreichen kann, bräuchten diese eine „starke Verankerung in der Verwaltung“.

Zudem könne ein Klimabürgermeister als „Leuchtturm und Gesicht“ des Klimaschutzes in Konstanz in die Stadtgesellschaft wirken. Auf diese Weise ließen sich weitere Multiplikatoren für die Klimaarbeit gewinnen. „Denn die Verwaltung alleine kann Konstanz nicht klimaneutral machen.“

Klimabürgermeister soll Klimaarbeit bündeln

Bislang spielt in der Konstanzer Verwaltung das Thema Klimaschutz dezentral in verschiedenen Abteilungen und in einer eigenen Stabstelle Klimaschutz ab. Das neue Dezernat würde die Klimaarbeit bündeln und ihr dadurch ein noch stärkeres Gewicht verleihen. Burchardt hofft, noch vor der Sommerpause 2022 eine Stellenausschreibung für den neuen Posten herausgeben zu können.

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