Als “Sternenstadt” engagiert sich Fulda gegen Lichtverschmutzung und für einen klaren Nachthimmel.

Fulda ist Deutschlands erste „Sternenstadt“. Am Samstag fand die offizielle Auszeichnung durch einen Vertreter der in den USA beheimateten International Dark Sky Association (IDA) statt. Die IDA würdigt mit dem Titel die Anstrengungen von Städten im Kampf gegen Lichtverschmutzung. Ziel der Initiative ist es unter anderem, den Nachthimmel für mehr Menschen erlebbar zu machen. OBM Heiko Wingenfeld nahm die Auszeichnung entgegen.

 

Machen Fulda zur “Sternenstadt”: OBM Heiko Wingenfeld, Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann, Andreas Hänel von der IDA, die hessische Umweltministerin Priska Hinz, Stadtbaurat Daniel Schreiner, Sternenpark-Rhön-Koordinatorin Sabine Frank und Martin Heun, Geschäftsführer der RhönEnergie Fulda (von links).

Das Prädikat „Sternenstadt“ bedeute nicht, dass nachts in der Stadt nur Dunkelheit herrsche, so OBM Wingenfeld. „Wir verfolgen intelligente Lösungen bei der Beleuchtung von Flächen, Wegen und Gebäuden, die keine Einbußen bei der Sicherheit mit sich bringen.“ Dazu gehört etwa der Einsatz von LED-Leuchten sowie das gleichzeitige Abschirmen und Dimmen von Straßenlaternen. Fulda nimmt damit eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Weltweit ist sie die zweitgrößte Sternenstadt.

 

Die Auszeichnung Fuldas fiel mit dem Tag der internationalen „Earth Hour“ zusammen, an dem seit 2007 durch das Abschalten der Beleuchtung von Sehenswürdigkeiten weltweit ein symbolisches Zeichen für den Klimaschutz gesetzt wird. Seit einigen Jahren habe die „Earth Hour“ zusätzlich noch eine Bedeutung als Mah-nung gegen die Lichtverschmutzung bekommen. Dies teilt die Stadt Fulda mit.

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