Oberbürgermeisterwahlen

Oberbürgermeisterwahlen: Wie Städte ihre OBM wählen

Rund 350 Oberbürgermeister gibt es in Deutschland. Sie bestimmen das Geschehen in Städten und Metropolen. Regelmäßig finden Wahlen statt.

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Die Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister der Republik prägen das politische Geschehen auf der lokalen Ebene. Rund 350 OBM gibt es in Deutschland, hinzu kommen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister kreisfreier Städte, Großer Kreisstädte sowie kleinerer Gemeinden. Sie stehen für das urbane Leben, für wirtschaftliche Prosperität und gesellschaftliche Progression in Deutschland.

Es ist der Kern der Demokratie, dass sich die politischen Entscheider und Volksvertreter regelmäßig bei Wahlen durch die Stimmen der Bürger für die Ausübung ihres Amtes legitimieren. Das Procedere ist allerdings durchaus landesspezifisch und kann je nach Gemeindeordnung variieren. Während etwa in Bayern die OBM-Wahlen in der Regel turnusgemäß mit den Kommunalwahlen, also zeitgleich zu den Wahlen der lokalen Parlamente, stattfinden, laufen in anderen Bundesländern die OBM-Wahlen zeitlich auch unabhängig von Stadtrats- oder Gemeinderatswahlen. Ebenso gibt es Unterschiede zwischen den Legislaturperioden von OBM in verschiedenen Bundesländern. Auch die Wahlmodalitäten – etwa, wann es zu einem zweiten Wahlgang mit Stichwahl kommt – können variieren.

Eine Besonderheit stellen überdies die Stadtstaaten dar: Die Freie und Hansestadt Hamburg, die Freie Hansestadt Bremen und die Bundeshauptstadt Berlin wählen ohnehin keine OBM, sondern Regierende Bürgermeister beziehungsweise (Erste) Bürgermeister, die gleichzeitig den Status einen Ministerpräsidenten haben.

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