In Mainz zieht der OBM-Wahlkampf auf. Dabei tritt ein ehemaliger „Schlag den Raab“-Kandidat an.

Wettrennen, Wasserball, Skateboardfahren, Fußballtennis, Rätselraten oder Flummiwerfen: Die Disziplin waren kurios, in denen Nino Haase den TV-Moderator Stefan Raab 2009 besiegte und damit drei Millionen Euro abgraste. Der einstige Gewinner der TV-Sendung „Schlag den Raab“ stellt sich nun einer neuen Herausforderung. Medienberichten zufolge steigt Haase für die CDU als parteiloser Kandidat in diesem Jahr bei der Mainzer OBM-Wahl in den Ring. Dann heißt es „Schlag den Ebling“ statt „Schlag den Raab“. In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt amtiert nämlich seit 2012 Platzhirsch Michael Ebling von der SPD. Der erfahrende Kommunal- und Landespolitiker Ebling ist auch Präsident des Verbands Kommunaler Unternehmen.

 

In Mainz machte Haase als Aktivist einer Bürgerinitiative von sich Reden. Es liegt jedoch ein Schatten auf dem Gewinnertyp: Denn dem Sieg in der ProSieben-Show, in der Haase als Herausforderer aus dem Publikum gegen den Entertainer Raab antrat, folgte eine skandalträchtige Schlagzeile in der Bild-Zeitung. Der Drei-Millionen-Euro-Jackpot-Gewinner habe in der entscheidenden Disziplin beim Billard die Platzierung der Kugel seines Gewinnerstoßes zuvor nicht wie sonst üblich angesagt und deshalb möglicherweise zu Unrecht gewonnen. Angefochten wurde der Spielausgang jedoch nicht, das Schiedsgericht erklärte den Sieg auf Nachfrage der Zeitung weiterhin für gültig.

 

Autor: Andreas Erb

 

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