Die Reutlinger OBM Barbara Bosch zieht sich zurück – auch als stellvertretende Präsidentin des Städtetags.

OBM Barbara Bosch zieht sich als stellvertretende Präsidentin des Deutschen Städtetags zurück. Am 1. April wird sie aus ihrem Amt als langjährige OBM von Reutlingen verabschiedet, in das sie 2003 gewählt wurde. Damit endet auch ihre Funktion im Städtetag, die sie seit 2014 innehat. Im Präsidium des Kommunalverbandes engagiert sie sich seit 2013 und im Hauptausschuss seit 2010. Zudem war sie von 2011 bis 2017 Präsidentin des baden-württembergischen Städtetags.

 

„Als parteilose Oberbürgermeisterin war Barbara Bosch stets um einen breiten und überparteilichen Konsens bemüht, ohne je das gemeinsame Ziel der Städte aus dem Auge zu verlieren: eine starke und handlungsfähige kommunale Selbstverwaltung”, so Städtetagspräsident OBM Markus Lewe aus Münster zum bevorstehenden Abschied. “Leidenschaftlich und kraftvoll vertrat sie die Interessen der Städte auf Bundes- und Landesebene, und sie verkörperte das Selbstbewusstsein der Städte auch als Person.“

 

Für den Deutschen Städtetag hat sich Bosch etwa im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen eingesetzt. „Nicht weniger als die Wahrung des sozialen Friedens sah sie in dieser Aufgabe“, so Lewe. Ein wichtiges Anliegen sei für sie die Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft gewesen. Zudem habe sie sowohl als Stadtoberhaupt als auch in den Gremien des Deutschen Städtetages für die Kreisfreiheit von Städten gestritten.

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