Stadtwerke Gütersloh investieren ca. 94 Millionen Euro. Ein Drittel kommt vom Investitionskredit Digitale Infrastruktur der KfW.

Der Startschuss für den Glasfaserausbau in Gütersloh fiel Anfang Mai 2020. Seither wurden die Anschlüsse in den Stadtteilen Avenwedde Bahnhof, Kattenstroh „Mitte“, Sundern „Süd“, Isselhorst „Süd“ und Spexard „Nord“ fertiggestellt. In anderen Teilgebieten laufen die Arbeiten noch. Nun sollen weitere Stadtteile mit Glasfaseranschlüssen von bis zu 1.000 Mbit/s versorgt werden.

Für die nächsten Ausbauphasen stellt die KfW IPEX-Bank aktuell 30 Millionen EUR zur Verfügung, schreibt sie in einer Pressemitteilung. Dafür nutzt sie den Investitionskredit Digitale Infrastruktur der KfW mit einer Laufzeit von 20 Jahren. Dieser Programmkredit für den Glasfaserausbau in Deutschland bietet zinsverbilligte Kredite mit Laufzeiten von bis zu 30 Jahren und Zinsbindungen bis zu 20 Jahren.

Stadtwerketöchter übernehmen Umsetzung

Der Glasfaserausbau in Gütersloh liegt in den Händen der Stadtwerke Gütersloh. Verantwortlich für den Ausbau ist ihre Tochtergesellschaft, die Netzgesellschaft Gütersloh. Sie steht für die sukzessive bauliche Fertigstellung des Glasfasernetzes und dessen Betrieb. Die BITel, eine gemeinsame Tochtergesellschaft der Stadtwerke Bielefeld und Gütersloh, ist für Marketing und Vertrieb zuständig. BITel wird das Netz pachten, in die Technik investieren und die weitere Betriebsführung übernehmen.

Ralf Libuda, Geschäftsführer der Stadtwerke Gütersloh GmbH, sieht in dem „clusterweisen Ausbau des Glasfasernetzes“ einen „Meilenstein für die Digitalisierung des Lebensraumes Gütersloh“. Die KfW IPEX-Bank sei ein erfahrener Partner und verschaffe den Stadtwerken den „notwendigen Spielraum“. Markus Scheer, Geschäftsführer der KfW IPEX-Bank, kommentiert: „Finanzierungen für den Ausbau der digitalen Infrastruktur sind eines unserer zentralen Betätigungsfelder: allein im vergangenen Jahr haben wir mehr als 1 Milliarden Euro für den Glasfaserausbau in Deutschland und Europa herausgelegt.“

g.schilling@stadtvonmorgen.de

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