Gelsenkirchen möchte Verwaltungsleistungen per Smartphone abrufbar machen. Die Zusammenarbeit mit Aachen soll die Übertragbarkeit des Projekts sichern.

Der Behördengang per Smartphone? In Gelsenkirchen soll das zum Standard werden. Die Stadt startet ein Modellprojekt, um den Austausch mit den Bürgern einfach und rechtssicher übers Smartphone abwickeln zu können. Dafür wird in Gelsenkirchen eine sogenannte „Smartphone-Bürger-ID“ entwickelt. Um die Übertragbarkeit auf andere Kommunen zu sichern, arbeitet Gelsenkirchen mit der Stadt Aachen zusammen, die bereits über 70 Verwaltungsdienstleistungen in einem Serviceportal online anbietet.

 

Beteiligt sind außerdem die Gelsenkirchener XignSys GmbH und die Westfälische Hochschule. Das Projekt wird aus Mitteln zur Förderung von digitalen Modellregionen des nordrhein-westfälischen Digitalisierungsministeriums finanziert. Das gesamte Fördervolumen beträgt rund 3,8 Millionen Euro, Projektlaufzeit ist bis Ende 2021. Die interkommunale Kooperation und die Übertragbarkeit auf andere Kommunen war dafür ein entscheidendes Förderkriterium. Auch Schnittstellen der Smartphone-Bürger-ID zu bestehenden Technologien wie beispielsweise dem „Servicekonto.NRW“ sollen überwunden werden. Das Ministerium erwartet von dem „Modellcharakter“ des Projekts daher eine bundesweite Ausstrahlung für Kommunen. Ein konkretes Anwendungsfeld ist die Verknüpfung der Smartphone-Bürger-ID mit dem Bewohnerparken. Dies teilt die Stadt Aachen mit.

 

Autor: Andreas Erb

 

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