Die Stadt Chemnitz widmet sich dem Breitbandausbau. Ziel ist die Anbindung bislang unterversorgter Gebiete.

Die Stadt Chemnitz errichtet ein neues Breitbandnetz. Dafür haben OBM Barbara Ludwig und Roland Warner, Geschäftsführer des Energieversorgers eins energie in sachsen, am gestrigen Dienstag einen Vertrag unterschrieben. Der kommunal geprägte Energieversorger, ab dem die Stadt sowie der Zweckverband „Gasversorgung in Südsachsen“ mit jeweils 25,5 Prozent beteiligt sind, hatte im Zuge einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für den Betrieb des Netzes erhalten.

 

Die Investitionskosten für den Aufbau der Infrastruktur betragen rund 64 Millionen Euro. Der Bund und der Freistaat Sachsen finanzieren das Vorhaben vollständig. Der Bau beginnt im April und dauert rund zwei Jahre. Dann soll in jedem Haushalt des Stadtgebietes ein Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit/s zur Verfügung stehen. Das Netz wird wettbewerbsneutral betrieben, sodass auch andere Anbieter die Infrastruktur nutzen können.

 

Mit dem neuen Netz werden rund 10.000 Wohnungen versorgt. Die Länge der zu verlegenden Glasfaserkabel beträgt rund 2.000 Kilometer. Neben bislang unterversorgten Stadtteilen werden damit nun auch 65 Schulen in Chemnitz, die bisher nicht über einen Breitbandanschluss mit mindestens 30 Mbit/s verfügen, an das Glasfasernetz angeschlossen. Dann besitzen alle Schulen in Chemnitz einen Breitbandanschluss. Dies teilt die Stadt mit.

 

Autor: Andreas Erb

 

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