Der Augsburger OBM Kurt Gribl resümiert das Sturmtief Sabine und lobt die Effizienz der Einsatzkräfte. Viele Kommunen machen ähnliche Erfahrungen.

„Das Sturmtief ist alles in allem glimpflicher abgegangen als befürchtet“, sagt der Augsburger Oberbürgermeister Kurt Gribl. „Wir haben uns auf den Sturm vorbereitet, das hat sich bewährt – vor allem mit Blick auf die abgestimmte Kommunikation zwischen allen beteiligten Dienststellen.“ Dies betrifft nicht nur Augsburg, sondern die Vielzahl der deutschen Städte. Überall waren kommunale Kräfte im Einsatz, um den Auswirkungen des Sturms zu begegnen. Personenschäden blieben gering.

„Alle Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei waren ebenfalls vorbereitet, und auch das Bürgertelefon von Stadt und Feuerwehr ist gut angenommen worden“, unterstreicht Gribl ein breites Engagement zur Bewältigung des Sturms. Das eigens dafür eingerichtete Bürgertelefon in Augsburg verzeichnete rund 100 Anrufe. Zudem gingen über 1.000 reguläre Notrufe ein. Bis heute, 16 Uhr, verzeichnet die Stadt 157 Einsätze. Der Fall zeigt die effiziente Einsatzkraft der deutschen Städte im Katastrophenschutz.

Gebäudesicherung lähmt ÖPNV

Ein größerer Feuerwehreinsatz im Zusammenhang mit Sabine bezog sich in Augsburg auf ein Einkaufszentrum, von wo Dachteile abzustürzen drohten. Die Sicherheitsmaßnahmen beeinflussten auch die ÖPNV-Linien im nahen Umfeld. Zwischenzeitlich fiel in Augsburg zudem der Schulbetrieb aus, ab morgen soll er wieder regulär stattfinden. Manche Einrichtungen wie die Botanischen Gärten und Friedhöfe bleiben aufgrund der Witterung mit zum Teil böigen Winden auch noch am Dienstag geschlossen. In anderen Städten zeigt sich bezüglich der Sturmauswirkungen ein ähnliches Bild.

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