Der Landauer Stadtrat verabschiedet eine Resolution mit Forderungen für den Fall einer Fusion der Landauer Uni mit der Kaiserslauterer.

Der Landauer Stadtrat hat bezüglich der geplanten Fusion zwischen den Universitäten Landau und Kaiserslautern gestern eine Resolution verabschiedet. Dabei spricht sich das Lokalparlament zwar für die Zusammenführung der Hochschulstandorte aus, betont aber, dass dies „auf Augenhöhe“ geschehen solle. Die Stadt möchte Hochschulstandort bleiben. Daher wendet sie sich gegen einen bloßen „Anschluss“ an die Technische Universität Kaiserslautern und fordert eine Neugründung.

 

Hintergrund ist die geplante Aufspaltung der Universität Koblenz-Landau und die Fusion des Landauer Standorts mit der Technischen Universität Kaiserslautern. In den Städten Landau und Kaiserslautern sorgen die Pläne des rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministeriums für eine große Irritation. Gleiches gilt für die Hochschulen. Vor allem aus Kaiserslautern gab es bereits diverse Protestnoten, zuletzt sogar eine Petition von einer Studierendeninitiative bei der rheinland-pfälzischen Bürgerbeauftragten. Unklarheit besteht vor allem bei der Frage nach dem Konzept für eine mögliche Fusion und der inhaltlichen Ausrichtung der daraus entstehenden Universität.

 

In der kommenden Ausgabe widmet sich die OBM-Zeitung (2/19) ausführlich dem Fall und hinterfragt dabei zugleich die Rolle, die Hochschulen allgemein für Städte und deren Entwicklung spielen.

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