Das Frauenwahlrecht gibt es seit 100 Jahren. In Ludwigshafen meldet sich dazu das weibliche Führungstrio. Unter OBM sind Frauen unterrepräsentiert.

„Mädchen bewegen die Welt, und sie dabei zu unterstützen und zu stärken, ist unsere Aufgabe. Das gilt auch für junge Frauen und ihren Weg in die Kommunalpolitik.“ So melden sich drei Ludwigshafener Spitzenfrauen, die OBM Jutta Steinruck, Bürgermeisterin Cornelia Reifenberg und Sozialdezernentin Beate Steeg, in einer Pressemitteilung zu Wort. „Als mehrheitlich weiblicher Stadtvorstand haben wir, gerade für junge Mädchen und Frauen, eine Vorbildfunktion.“ Anlass für ihre Forderung nach mehr Gleichberechtigung ist die Einführung des Frauenwahlrechts am 19. Januar vor 100 Jahren.

 

„Heute ist es für viele Frauen selbstverständlich, wählen zu gehen, ein Recht auf Bildung zu haben und finanziell unabhängig zu sein. Diese Privilegien haben wir, weil Frauen dafür gekämpft haben“, so Steinruck, Reifenberg und Steeg in ihrem Statement. „Trotzdem sind wir noch lange nicht am Ziel. Frauen verdienen immer noch weniger als Männer. In nationalen und kommunalen Parlamenten sind sie immer noch unterrepräsentiert. Ähnlich ist es in anderen Führungspositionen.“ Gleiches gilt für die deutschen OBM. Auch unter ihnen pendelt der Anteil der Frauen etwa um zehn Prozent.

 

Autor: Andreas Erb

 

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