Der Wiesbadener OBM Sven Gerich weist Vorwürfe bezüglich einer Urlaubsreise zurück.

In Wiesbaden klopft die Staatsanwaltschaft an die Rathaustür: OBM Sven Gerich sieht sich Vorwürfen im Zusammenhang mit einer Urlaubsreise ausgesetzt. Es geht um eine Reise der Ehepaare Gerich und Schüler nach Andalusien im Jahr 2014. Die Vorwürfe, Gerich habe dabei unlautere Vorteile genossen, weist der OBM entschieden zurück.

 

Gegenüber der Fachzeitschrift „Der Neue Kämmerer“, einer OBM-Schwesterpublikation, gibt er folgende Stellungnahme ab: „Ich weise Herrn Schülers (Anmerkung der Redaktion: Ralph Schüler) Behauptungen mit Entschiedenheit zurück, verstehe aber natürlich, dass sich die Staatsanwaltschaft der Dinge annehmen muss. Ich habe seinerzeit Wert darauf gelegt, dass wir die Kosten dieser Reise teilen. Mein Mann und ich arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, die Staatsanwaltschaft bei ihrer Arbeit unterstützen zu können und haben alle Belege zu damaligen Kreditkarten-Abrechnungen und Abhebungen angefordert. Jenseits der Rechnungen, die wir 2014 getragen haben, habe ich Herrn Schüler die aus meiner Sicht noch offenen Gelder seinerzeit in bar ausgehändigt.“ In Wiesbaden zieht derzeit ein Wahlkampf um das Amt des Oberbürgermeisters auf.

 

Autor: Andreas Erb

 

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