Die Karnevalshochburg Düsseldorf wappnet sich für die närrischen Tage. „Wildpinklern“ drohen Bußgelder.

Ja, da simmer dabei, das ist prihimaaa! Auch die Verwaltung beschäftigt sich mit dem närrischen Treiben. Zwar passt der Kölner Karnevalsschlager nur bedingt zur rivalisierenden Düsseldorfer Fastnachtstradition – doch auch dort mischt die Verwaltung gewaltig mit, wenn es um die tollen Feierlichkeiten geht. Gestern hat Ordnungsdezernent Christian Zaum ein neues Konzept für Sauberkeit und Sicherheit im Düsseldorfer Karneval vorgestellt.

 

Zu den Maßnahmen gehören unter anderem zusätzliche Toilettenanlagen. Im Vergleich zum Vorjahr werden fünfmal mehr Toiletteneinrichtungen aufgestellt, insgesamt 376. Zusätzlich zu den fünf Toilettenwagen der örtlichen Karnevalsgesellschaft stellt die Stadt vier Container a 16 Kabinen sowie 58 sogenannte Cross-Urinale mit je vier einzelnen Urinalen in der Altstadt auf. Gleichzeitig erhöht die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt den Druck auf „Wildpinkler, die an Ecken oder Häuserwände pinkeln“, wie sie in einer Pressemeldung mitteilt. Anstelle des bisherigen Verwarngelds in Höhe von 35 Euro droht dafür zukünftig ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro plus Gebühren und Auslagen.

 

„Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dem deutlich erhöhten Angebot an öffentlichen Toiletten den Ausreden für sogenanntes Wildpinkeln wirksam begegnen“, sagt Ordnungsdezernent Zaum. Zudem führt die Stadt das Glasverbot „Scherbenfreie Altstadt“ fort. Am einsatzstärksten Tag, Altweiberfasching, sind 241 Einsatzkräfte im Zweischichtsystem aktiv. Getreu dem Motto: Ja, da simmer dabei, das ist prihimaaa!

 

Autor: Andreas Erb.

 

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