Zukunft geht auch gedruckt: Die Zeitungsausgabe von #stadtvonmorgen liegt vor – mit resilienten Städten, mehr Grün, besseren Daten und erneuerbarer Energie.

Die neue Ausgabe der #stadtvonmorgen steht unter dem Eindruck paralleler Risiken aus Pandemie, Klimawandel und dem Krieg in der Ukraine. Resiliente Städte stellen sich auf diese Risiken ein, meint Stadtforscher Detlef Kurth. Mit steigenden Preisen rückt die Daseinsvorsorge als kommunale Aufgabe für viele Menschen wieder stärker in den Vordergrund. Die Stadtbevölkerung wünsche sich vor allem urbane Wildnis, heißt es in einer Befragung der Bertelsmann Stiftung. Die größten Umsetzungsdefizite sehen die Befragten jedoch bei der Schaffung von Wohnraum für alle.

Wohnungen für Neu und Alt

Während in den begehrten Ballungsräumen vor allem günstiger Wohnraum gesucht wird, setzen abgelegenere Städte auf die innovative Nutzung vorhandener Strukturen. Die Stadt Pirmasens schafft hochwertigen Wohnraum in einer ehemaligen Schuhfabrik. Dort steht die Ansiedlung einkommensstarker Neubürger im Vordergrund. Attraktive Wohnangebote und eine moderne Infrastruktur sollen den Rückgang der Bevölkerung stoppen. Über die demografische Entwicklung machen sich auch die Entwickler von Pflegeimmobilien Gedanken. Der Bedarf wird in der älter werdenden Bevölkerung weiter wachsen. Doch gerade in Ballungsräumen fehlt es oft an geeigneten Grundstücken.

Daten und Energie gesucht

Bei der Suche nach intelligenten Lösungen für die Stadt sind geeignete Daten der Schlüssel zum Erfolg, meint Lutz Heuser. Smart Citys könnten heute schon auf zahlreich vorhandene Datenquellen und standardisierte Lösungen für viele Anwendungsfälle zurückgreifen. Neben der digitalen Daseinsvorsorge bleibt jedoch die materielle Versorgung der Bürgerinnen und Bürger Kernthema der Stadt und ihrer Stadtwerke. In Trier werden dafür die Weichen gestellt: Energieeinsparung, intelligente Trassenführung und die Gewinnung erneuerbarer Energie machen die Region unabhängiger von russischem Öl und Gas. Wilhelmshaven wird zu diesem Zweck gerade in eine Energiedrehscheibe für Flüssiggas und Wasserstoff entwickelt. Und Gelsenkirchen will den Wasserstoff für die Industrie verfügbar machen.

Mit der Sonderausgabe #stadtvonmorgen wollen wir kommunale Entscheider inspirieren – bei der Gestaltung des gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Transformationsprozesses der Städte. Wir beleuchtet Strategien, die Kommunen entwickeln, um nachhaltiger, digitaler und resilienter zu werden – ob es um die Gestaltung der Verkehrs- und Energiewende geht, um nachhaltige Stadtplanung oder um das soziale Gleichgewicht. Die aktuelle Ausgabe gibt es zum kostenlosen Download auf www.stadtvonmorgen.de.

g.schilling@stadtvonmorgen.de

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