Der niedersächsische Städtetag fordert das Land dazu auf, die Schaffung “bezahlbarer Wohnungen” zu unterstützen.

„Ohne Förderung rollen keine Bagger“, fordert der niedersächsische Städtetag gegenüber der Landesregierung. Wie viele andere Städte in Deutschland ringen auch die in Niedersachsen um Möglichkeiten, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, um sozialen Verwerfungen vorzubeugen. Hierzu fordert der Städtetag Unterstützung vom Land.

 

Konkret geht es darum, „dass es einer unverzüglichen Umsetzung der im Bündnis für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen beschlossenen Änderungen der Förderbedingungen und Fördersätze für den sozialen Wohnungsbau durch die Landesregierung“ komme. Dies bekräftigt der Städtetag in einer Pressemeldung. „Um möglichst schnell mit dem bezahlbaren Wohnungsbau beginnen zu können, haben etliche Kommunen bereits Förderanträge gestellt und im Vertrauen auf die zum 1. Januar 2019 in Aussicht gestellte Änderung der Förderbedingungen kalkuliert“, führt der Präsident des Niedersächsischen Städtetag, Ulrich Mädge, OBM der Hansestadt Lüneburg, aus.

 

Diese Kommunen stünden nun vor dem Problem, dass in den Vergabeverfahren eingeholten Angebote der Baufirmen in aller Regel zeitlich befristet sind. „Mit zunehmendem Zeitablauf steigt die Gefahr, dass diese besonders tatkräftigen Kommunen nun dadurch ausgebremst werden, dass sie neue Ausschreibungsverfahren durchführen müssen“, erklärt der Vizepräsident des Verbandes Frank Klingebiel, OBM von Salzgitter. „Im Falle erneuter Ausschreibungsverfahren befürchten wir, dass angesichts der boomenden Baukonjunktur erhebliche Schwierigkeiten haben werden, überhaupt Baufirmen zu finden und ¬–¬ wenn sicherlich zu viel höheren Preisen“, so Mädge.

 

Autor: Andreas Erb.

 

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