Der Krieg in der Ukraine war 2022 das bestimmende Thema. Auch Digitalisierung, Resilienz und Nachhaltigkeit bewegten #stadtvonmorgen.

Das Jahr 2022 geht zu Ende. Es war warm, teuer und politisch ernüchternd. Vor allem der russische Angriff auf die Ukraine am 24. Februar prägte die vergangenen zwölf Monate. Liebgewonnene Nutzenerwägungen im Handel mit Russland wichen einer Abwehrhaltung. Für den Bundeskanzler begann eine Zeitenwende, die rekordhohe Hilfs- und Rettungspakete auslöste.

Ukraine und die Energieversorgung

Für die Leserinnen und Leser von #stadtvonmorgen standen unsere Meldungen zum Ukrainekonflikt im Fokus des Interesses. Seit dem Angriff berichten wir regelmäßig über diplomatische Initiativen und Hilfen deutscher Städte zur Unterstützung der Ukraine. Die mittelbaren Auswirkungen des Konflikts zeigten sich im Beitrag „Schwedt setzt auf den Fortbestand der PCK“. Der Bericht über die Situation der dortigen Raffinerie war der meistgeklickte einzelne Beitrag.

Smart City und digitale Plattformen

Auch die Digitalisierung der Städte war ein Thema, das die Städte bewegte. So stieß die Digitalisierungsstrategie in Darmstadt auf rege Nachfrage. Gesucht wurden zudem „Lösungen für die urbane Mobilität in der Smart City“. Als Mittel der Kommunikation haben auch die Städte digitale Plattformen entdeckt. Im Beitrag „Wie sich Städte auf Facebook, Twitter und Co. tummeln“ haben wir uns die Auftritte angesehen.

Lastenausgleich in der Flüchtlingskrise

„Der Vergleich zur Flüchtlingskrise 2015 hinkt“ war ein weiterer beliebter Beitrag. So zeigte sich in vielen Fällen, dass die zu uns geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer einen deutlichen Digitalisierungsvorsprung haben. Doch zunächst musste ihre Versorgung sichergestellt werden. Der Beitrag „Auch Steinmeier plädiert für Lastenausgleich“ zur Verteilung der Geflüchteten war entsprechend beliebt.

Resilienz als neues Stadtprojekt

In Deutschland lösten nicht nur der Krieg, sondern auch Corona, Hochwasser und Sommerhitze ein Nachdenken über die Widerstandsfähigkeit unserer Gesellschaft aus. Das Interview „Die resiliente Stadt – warum Städte Risikomanagement betreiben sollten“ zählte daher auch zu den beliebtesten Beiträgen des Jahres. Damit einher ging das starke Interesse am Thema Nachhaltigkeit. Dies zeigte sich zum Beispiel an der Nachfrage nach den Beiträgen „Europa sucht 100 klimaneutrale Städte“ und „Städte gegen Lebensmittelverschwendung“.

Mit Blick auf 2023 bleibt uns zu wünschen, dass wir vom Ende des Krieges und dem Wiederaufbau der Ukraine berichten können. Weitere Wunschthemen wären die gelungene Digitalisierung der Verwaltung und der Transformation der Städte zu mehr Nachhaltigkeit und Resilienz. Doch zunächst wünscht Ihnen die Redaktion von #stadtvonmorgen einen fröhlichen Jahreswechsel und alles Gute für 2023!

g.schilling@stadtvonmorgen.de

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