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OBM Markus Lewe begleitet den Bundespräsidenten nach Italien

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OBM Markus Lewe aus Münster begleitet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der kommenden Woche nach Italien. Steinmeier trifft dort mit dem italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella zusammen.

Das Treffen soll die deutsch-italienische Verbundenheit insbesondere angesichts der Coronakrise stärken, teilt die Stadt Münster heute mit. Steinmeier und Mattarella hatten sich zuletzt in einem Schreiben an die deutschen und italienischen Bürgermeister gewandt, um den lokalen Akteuren für ihr Engagement im Kampf gegen die globale Pandemie zu danken. Darin regten die beiden Staatslenker auch verstärkte interkommunale Beziehungen und internationale Städtepartnerschaften an.

Lewe vor Italien-Reise: „Nationale Grenzen überwinden“

Neben der Coronakrise stehen wirtschaftliche und außenpolitische Fragen auf der Agenda. Geplant ist, dass Steinmeier und Lewe, der auch Vizepräsident des Deutschen Städtetags ist, in einen Austausch mit italienischen Bürgermeistern treten. Sie wollen vor Ort einen Eindruck von der engen Zusammenarbeit verschiedener Partnerstädte gewinnen. Dies soll dem Netzwerk der deutsch-italienischen Partnerschaften einen neuen Impuls geben.

„Die Coronapandemie hat gezeigt, dass nationale Grenzen vor dem Hintergrund einer weltweiten Bedrohung überwunden werden müssen“, erklärt Lewe. Dabei werde offensichtlich, „wie hilfreich grenzüberschreitende Freundschaften sind, um uns gemeinsam gegen Bedrohungen zu verteidigen“.

Das Foto oben zeigt Lewe und Steinmeier im August 2017 bei einer Veranstaltung in Münster.

Andreas Erb ist Redakteur im Public Sector des F.A.Z.-Fachverlags. Für die Plattform #stadtvonmorgen berichtet er über urbane Transformationsprozesse, die Stadtgesellschaft und die internationale Perspektive der Stadt. Seit 1998 ist der Kulturwissenschaftler als Journalist und Autor in verschiedenen Funktionen tätig, seit 2017 als Redakteur im F.A.Z.-Fachverlag.